Ask Me Anything mit unserem CEO Tobias! 🎉

Hey @philippe.schiffer - super gute Frage. Also ganz grundsätzlich ist unsere Vision von awork als Produkt etwas, das aus einem Guss funktioniert. In dem alles ineinander greift, aufeinander abgestimmt ist, rund wirkt. Das perfekte Werkzeug für Teams, die in Kundenprojekten arbeiten und denen saubere Planung am Herzen liegt.

Und wir beobachten unsere Kunden-Teams über unterschiedliche Produkte (erst bei HQLabs, heute everii und nun bei awork) ja bereits seit weit über 10 Jahren bei der Arbeit (1.000e Teams von ganz klein (2 User) bis ganz groß (4.000 User) mittlerweile!). Aus diesen Erfahrungen und unserem Verständnis, wie man Arbeit in Teams organisieren sollte, entsteht ein großer Teil unserer Produktvision.

Insbesondere mein Mitgründer @Lucas und sein Team haben daraus eine Vorstellung entwickelt, was awork zu awork macht - und wo es damit hingeht. Einen kleinen Einblick in die konkreten Pläne hat er hier schonmal gegeben: 2024 – awork Roadmap.

Ich komm’ zum Punkt: Erstmal lesen wir jede Idee aus der Community - jeder Vorschlag erreicht unser Team, wird diskutiert und sortiert. Dann gibt es im Wesentlichen zwei mögliche Optionen:

  1. Themen aus der Community, die mit unserem Verständnis von awork nicht zusammenpassen oder die uns aktuell zu sehr von diesem Produktziel abbringen, setzen wir nicht um (auch wenn sie im einzelnen vielleicht nachvollziehbar sind). Wir versuchen mit diesen Entscheidungen transparent umzugehen und ehrliche Rückmeldungen zu geben, wenn das der Fall ist. Ihr dürft uns aber hier gern löchern, wenn euch die Entscheidungen nicht ganz klar werden.

  2. Aber viel interessanter sind die Ideen und Vorschläge, die zu unserer Vision passen. Manchmal ergänzen sie die Pläne die wir haben dann um Nuancen oder Erweiterungen oder bringen uns auf ganz neue Ideen. Wenn Dinge besonders häufig aufkommen oder hier viele Stimmen bekommen (das gleichen wir auch mit unserem Support und dem Feedback- unserer Kundenteams ab), entstehen daraus ganz eigene Themenbereiche, die wir einplanen und abarbeiten.

Natürlich müssen wir dabei sehr, sehr scharf priorisieren. Wir müssen zusehen, dass wir nicht überall ein bisschen rumdoktern, hier mal eine Kleinigkeit, da mal eine Kleinigkeit (glaub mir, das könnten wir non-stop), sondern die richtig großen und wichtigen Themen bewegen - und obendrauf kleine Verbesserungen überall.

Du hast ja gefragt, ob wir eine “client driven company” sind. Das mag hart klingen, aber ich würde sagen in diesem Sinne: nein. Wir sind auf der Produktseite getrieben von unserer Erfahrung und einer ganz klaren Vision davon, was gute Teamorganisation und die passende Software dafür bedeutet. Und genau deswegen fühlt sich awork aus einem Guss an. Das heißt aber ganz und gar nicht, dass wir das Feedback unserer User nicht ernst nehmen - im Gegenteil! Nur mit eurer Hilfe können wir unsere Vision justieren, verifizieren, Blind-Spots finden, herausfinden, ob Konzepte auch wirklich in der Praxis so funktionieren, wie wir dachten, usw., usw.

Am Ende ergibt nichts von dem was wir tun Sinn, wenn es euch nicht hilft.

3 Likes