Wir vermissen das farbenfrohe und übersichtliche awork

Wir nutzen awork bereits seit vielen Jahren und haben die übersichtliche, moderne und vor allem farbenfrohe Gestaltung immer sehr geschätzt.

Mit dem neuen Interface hat sich das für uns leider deutlich verändert. Das Design wirkt auf uns wesentlich trister, farbloser und dadurch auch etwas altbacken. Gleichzeitig fällt es uns schwerer, uns schnell zu orientieren und Inhalte auf einen Blick zu erfassen, weil alles ineinander verschwimmt.

Gerade die Farben, die bolde Typo und die klare visuelle Abgrenzung haben awork für uns immer besonders angenehm und übersichtlich gemacht. Das neue, sehr reduzierte Erscheinungsbild nimmt awork aus unserer Sicht leider einiges von diesem Charakter.

Wir würden uns deshalb sehr wünschen, dass wieder mehr Farbe, Kontraste und visuelle Orientierungsmöglichkeiten zurückkommen. Vielleicht wäre auch eine Option denkbar, zwischen verschiedenen Darstellungen oder Themes wählen zu können. Gibt es eine Chance, dass so etwas zukünftig wieder umgesetzt wird?

Interessant, dass sich jemand schon das alte Design zurückwünscht, während viele noch nicht einmal das neue Update erhalten haben. Auf den ersten Blick und in den Videos, finde ich es optisch sehr ansprechend und bin gespannt, es endlich testen zu können :grinning_face:

Hallo zusammen

Ich bin soooo froh, dass mir hier jemand direkt aus dem Herzen spricht. Wir nutzen das neue Design nun seit ca. einer Woche.

Okay, ich gebe zu: Ich war derart im Hype, als ich von einem neuen Design- und UX-Release gelesen habe, dass die Erwartungshaltung gross war… sehr gross… und wie sich nun zeigte: VIEL ZU GROSS! :tired_face:

Als wir dann (vermeintlich „endlich“) auf der neuen Version waren, staunte ich schon nicht schlecht: Alles sieht komplett anders aus. Generell bin ich ein Mensch, der sich jeweils enorm auf Desing-Updates freut. Und auch wenn dann bspw. die neue iOS-Version von Apple jeweils ein bisschen Eingewöhnungszeit braucht, bleibe ich stets positiv und gewöhne mich enorm schnell an ein neues Design.

Bei der neuen Version von awork ist das leider total anders.

Liebes awork-Team :folded_hands:

Ihr habt aus einem Tool, welches mein tägliches Leben bis anhin bereichert hat - ein Tool, dessen Stärke eben genau das liebevolle, minimalistische und farblich perfekt abgestimmte und sauber strukturierte Design ist (bzw. war) - ein 0815-Listen- und Projektmanagement-Tool wie jedes andere gemacht.

Ganz ehrlich: Ich kann nicht nachvollziehen, was da genau schief gelaufen ist und ob das wirklich mal jemand aus Kundensicht getestet hat. Wir haben über 30 User bei Fleurop, die das Tool nutzen und das Feedback von ausschliesslich ALLEN ist vernichtend.

Bestes und fast schon wichtigstes Beispiel dafür sind die Aufgabenlisten.

Was früher eine sauber aufgeteilte Aufgabenliste war, ist nun ein Sumpf von Zeilen. Durch die schlecht gewählten Farbnuancen und die fehlende, räumliche Trennung der Aufgabenlisten, ist die Übersicht total verloren gegangen. In einem Projekt mit vielen Aufgabenlisten ist man sehr schnell überfordert.

Ein weiteres Beispiel betrifft die Benachrichtigungen.

Früher waren sie oben rechts. Perfekt positioniert. Und wenn sich das Widget öffnete, verdeckte es auch nicht gross den Inhalt. Ebenso weitere Einstellmöglichkeiten wie bspw. der Darkmode.

Wir alle sind es uns gewohnt, dass oben rechts Kontrollzentren und einfache Einstellungen gemacht werden können. In diversen Apps oder auch in den Mobile-OS.

Nun muss ich in der linken Spalte den Eingang öffnen… und dann verdeckt mir das direkt die gesamte Aufgabenliste.

Generell fehlt total der Whitespace beim neuen Design.

Diese Ruhe, diese Übersichtlichkeit des „alten“ awork war ein Traum. Es war genau der Grund, weshalb man das Tool (nebst tollen Funktionen) so gern bediente. Es schaffte Ordnung. Nicht nur in den Aufgaben sondern auch auf dem Bildschirm. Mit perfekt gewählten Zwischenräumen. Mit traumhaft gewählten Primär- und Sekundärfarben. Mit einer Typographie, welche einen manchmal sogar vergessen liess, dass man am Arbeiten ist. Ja… richtig gehört: So derart schön war awork.

Ein weitere Verschlimm-Besserung ist das aus- und einklappbare Menü auf der linken Seite. Durch geringere Zeilenabstände wirkt nun alles extrem zusammengedrückt. Nicht umsonst achtet man bei guten Designs auf genügend Raum zwischen den einzelnen Elementen.

Was wurde nun am neuen awork alles verändert?

  • Räumliche Anordnung der einzelnen Module und Elemente
  • Farbkonzept
  • Typographie
  • Skalierung der Inhalte

Ich finde es jedoch bedauerlich, dass ich nicht bei einem dieser Punkte von einer Verbesserung sprechen kann.

Und manchmal erwische ich mich jetzt tagsüber sogar dabei, wie ich versuche zu vermeiden, auf das awork-Desktop-Symbol zu klicken.

Mir tut es enorm leid, dass mein Urteil über die neue Version so derart negativ ausfällt. :confounded_face: Ich bin für Gewöhnlich wirklich sehr gerne ein „Rosarote-Brillen-Träger“. Doch mit diesen Design-Anpassungen habt ihr mich (und offenbar auch viele andere User) auf dem falschen Fuss erwischt. Umso schlimmer: ich kann mir richtiggehend vorstellen, wie viel Arbeit ihr da alle reingesteckt habt. Denn so eine Umstellung fordert und bindet enorm viele Ressourcen. Ich wünschte mir deshalb echt, ich könnte euch ein positiveres Feedback geben. Aber das wäre nicht transparent und auch nicht offen - und schon gar nicht richtig als langjähriger und sehr zufriedener Kunde.

Seit wir awork als Unternehmen nutzen, hat sich bei uns extrem viel getan und wir sind ein stolzer Kunde. So stolz, dass wir awork auch schon diverse Male erfolgreich weiter empfohlen haben. An Geschäftspartner, Kunden, ja sogar an unsere Performance-Agentur. Ihr habt wirklich ein super lässiges Tool entwickelt und wir werden awork auch weiterhin einsetzen.

Nur eben leider ohne diesen Feenstaub. :man_fairy:t2: Ohne den Zauber, :magic_wand: ohne diese Fröhlichkeit. :pensive_face:

Liebe Grüsse in die Runde
Rinaldo von FLEUROP

Ich hab zum Thema schon einen eigenen Beitrag aufgefasst, aber Jana und Rinaldo schreiben uns hier auch regelrecht aus der Seele. Wir vermissen Farben und Übersichtlichkeit.

awork wirkt mit dem neuen Update unübersichtlicher, unruhiger und überladen. Es fehlen die trennenden Kontraste und Farben. Die wünschen wir uns auch sehnlich zurück.

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Ich verstehe das Ziel, welches erreicht werden sollte. Mehr Information auf dem Vorhandenen Raum abzubilden. Aber leider scheint genau das gelungen und eben auch nicht. Das Fehlen des gewohnten Whitespace nimmt einen der großen Vorteile die aWork bisher geboten hat: Trotz großer Informationsmengen Übersicht zu behalten.

Speziell fallen mir auch die Aufgabenlisten ein. Wo diese bisher übersichtlich und ruhig waren, egal wie lang und voll, gleichen sie jetzt einer vollgepackten Exceltabelle. Der Vergleich ist für mich sehr passend. Es war der erste Eindruck den ich hatte als ich die Listen gesehen habe. Anfangs dachte ich, das legt sich sicher wenn man sich dran gewöhnt hat. Tat es nicht.

Ich bin wirklich fast ein wenig traurig. Ihr habt ein unfassbar gutes Tool geschaffen und ich bin mir sehr sicher, dass ihr sehr viel Arbeit und Zeit und Herzblut da rein investiert. Aber hier vermisse ich wirklich nach wenigen Tagen das alte aWork richtig.

Ihr macht nen guten Job und ich habe vollsten Respekt vor der Arbeit für so ein Facelift, aber hier MÜSST ihr nochmal ran, sonst verliert ihr echt einen großen Teil eurer USP.

Allerdings.

Weniger Weißraum bedeutet NICHT mehr Übersicht.

Icons, die alle gleich aussehen, sind eine Verschlechterung für die UX.

Ich habe in frühen Stages als Testerin das Design an awork konstruktiv negativ gefeedbackt, kam leider wohl nicht zum Tragen.

Auch wenn einige Teil-Punkte besser sind (z.B. kein Blur mehr um Timer-Bearbeiten-Popup), überwiegend eine Verschlechterung in meinen Augen.

Außerdem finde ich dieses wochenweise Rollout befremdlich, es lässt einmal mehr vermuten, dass awork seine zahlende Kunden zu ungewollten Produkttestern macht. Jedes neue Feature macht andere Teile kaputt und wirkt wenig ausreichend getestet.

Wir als Team sind hier komplett eurer Meinung. Bei uns wurde das Update erst heute ausgespielt und ich finde es einfach schrecklich. Alles was gut an awork war ist durch das Update verloren gegangen. Ich finde es wirklich unmöglich die Kunden hier nicht mit rein zu nehmen und die Wahl zu überlassen. Ideal wäre es wenn man zwischen beiden Versionen wählen könnte. Viele Grüße

Danke für dieses umfassende Statement, dessen ich mich nur anschließen kann. Es scheint als ob sich eine grundlegende Philosophie geändert hat. Ich verstehe, dass man ggf. Nutzer anderer konservativerer Tools für sich gewinnen will. Jedoch, „30% mehr Inhalt“ in eine Übersicht zu parken macht das Endprodukt leider ironischerweise weniger übersichtlich.

Bitte bringt das alte Designsystem zurück und schickt uns nicht zurück in eine Excel-Welt, aus der wir vor vielen Jahren geflohen sind.

EDIT: Gerade nach dem Verfassen des Kommentars bin ich zurück zu awork gewechselt und ich komme nicht umhin mein Gefühl mitzuteilen: Ich habe gegenüber dem Programm, welches ich seit mehreren Jahren nahezu liebe, sprunghaft eine intuitive Ablehnhaltung entwickelt. Es scheint, als würde bei der Neubetrachtung der UI, wie bei einem Stromberg Meeting, irgendjemand gesagt haben „hier haben wir aber noch Platz für Funktionen!“. Ich fühle mit den UX-Entwicklern, welche hier vielleicht ungeliebte Richtungen einschlagen mussten. :face_with_head_bandage:

Ich spring mal stellvertretend für die 2-3 Threads zu Thema hier rein.

Zu allererst einmal: Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt uns so umfangreich Feedback zu hinterlassen – ihr seid die Besten :folded_hands:

Dass es euch nicht egal ist wie awork aussieht und sich anfühlt, bedeutet mir viel und ist trotz der Kritik auch ein Lob.

Ganz kurz vorab ohne eure Kritik abzuwehren: Während unserer Tests gab es immer mal ähnliche Meinungen. Nach 2 Wochen wollte allerdings niemand mehr zurück und der Mauszeiger ist auch nicht mehr nach oben rechts gewandert. Das ist mir soo oft passiert die ersten Tag…

Vielleicht trifft das Design nicht jeden Geschmack, aber es hat ein paar große objektive Vorteile.

Das alte Design von awork ist leider an vielen Stellen an seine Grenzen gestoßen und wir mussten was ändern.

  • Zu viele, sehr starke Farbakzente auf jeder Seite (das Auge weiß gar nicht wo man hingucken soll)
  • Tabellen die die Rahmen sprengen
  • Große Datenmengen, die nicht dargestellt werden können
  • Eine Platzausnutzung die schon auf einem 14” Laptop Probleme macht
  • Der fette Schrift-Schnitt, der schwierig zu lesen ist außerhalb von Titeln
  • Kontrast-Probleme gerade bei den gelben und grünen Farbtönen
  • Vermischte Farbschemata zwischen Blau und Lila

Ich hatte zu vielen Details hier mal einen Artikel geschrieben, falls jemand neugierig ist: The new awork – upcoming design changes

awork als Brand sowie den Look & Feel zu erhalten war uns sehr wichtig – auch wir hängen sehr an dem Tool was wir täglich nutzen. Die Philosophie dahinter hat sich auch nicht geändert.

Was entstanden ist, ist eine Evolution. Wir werden dafür sorgen, dass wir die Leichtigkeit & Freude von awork auch im UI erhalten. Vielleicht etwas professioneller, aber trotzdem noch awork.

Wir sammeln natürlich euer Feedback und setzen uns damit intensiv auseinander – gerade wenn gebündelt Themen aufkommen oder sie das Arbeiten mit awork sogar erschweren.

Gebt dem Design eine Chance – vielleicht 14 Tage.

Wenn Probleme auftreten oder ihr noch mehr Feedback habt – gerne her damit.

Lucas

Das unterschreibe ich zu 100%. Das war auch genau mein aller erstes Gefühl beim Öffnen des neuen Awork: Excel. Ich hoffe auch wirklich auf starke Nachbesserung. Viele Grüße

Hallo Lucas, danke für das ausführliche Feedback. Wenn wirklich kein Weg zurück führen kann, dann muss bitte unbedingt das Thema mit den Abständen behoben werden. Die Darstellung ist einfach nicht Nutzerfreundlich und überlastet jeden der es betrachtet. Bitte bessert zumindest diesen Punkt stark nach. Vielen Dank bereits. Viele Grüße Rainer

Auch ich durfte bereits in einer sehr frühen Mockup-Phase mein Feedback zu dem damaligen Stand geben (Danke @Lucas dafür)

Da ich mehrere Workspaces habe, kann ich gerade sehr gut zwischen den Versionen wechseln und direkt vergleichen.

Aufbau Sidebar, Topbar, das bewusste Verschieben von Buttons sowie das einheitliche Design der neuen Variante ist echt ein richtig guter Schritt :clap:

Ich halte mich 90% meiner Zeit in awork in Listen und Views auf und kann den Aufschrei hier nachvollziehen. Es geht hier für mich gar nicht um Design-Elemente, Kontraste, Typo und Co sondern lediglich um die Orientierung - und da tut mir die neue Variante leider gar keinen Gefallen:

  • Abstände (insbesondere zwischen den Listen),
  • Small View nicht vorhanden (die bei großen Bildschirmen ein Segen ist)
  • Toggle zwischen Listen und Tabellen-Ansicht (Ich will nicht unverschämt klingen, aber das muss ein Bug sein):man_shrugging:

Für awork insgesamt ein echt gelungenes UI-Makeover aber für mich mit erheblichen UX-Schwächen an Stellen die relevant sind.

Ich verfolge fleißig die Beiträge von Lucas auf LinkedIn habe aber leider nicht verstehen können, wie in Zeiten von Curved Monitoren, 4k und Co unbedingt jeder wichtige Abstand wegrationalisiert wurde. → Es sei denn 80% aller awork User nutzen awork auf Handheld-Geräten - ich bezweifle das aber stark

Noch kleine, wichtige Anpassungen und es ist rund :clap:

Geht mir auch so. Ich warte immer noch, zumal ich einige Änderungen – sofern sie entsprechend der Ankündigung umgesetzt wurden – wirklich begrüße.
Ich bleibe weiterhin gespannt, Juli ist ja nicht mehr lang.

Dem Feedback nach zu urteilen, gehen die Meinungen zu den neuen Ansichten ja recht weit auseinander. Ein großartiger Ansatz wäre hier aus meiner Sicht, den Usern mehr Freiheit bei den visuellen Einstellungen zu geben, zum Beispiel über einen Bereich, in dem sich jeder seine Standardansichten selbst konfigurieren kann.

Aktuell haben wir leider ein echtes Problem mit den Benachrichtigungen unten links: Sie sind sehr klein und durch den geringen Kontrast so schwer wahrnehmbar, dass sie regelmäßig übersehen werden. Die Push-Benachrichtigungen verschwinden leider auch so schnell, da müsste ich ja immer awork sichtbar offen haben. Das stört unseren täglichen Prozess extrem.

Mehr Flexibilität bei Design und Layout würde hier sicher vielen Teams weiterhelfen!

Ich schließe mich den Meinungen weitestgehend an - ich hock an einem hellen Arbeitsplatz, der Kontrast ist krass matschig geworden :pensive_face: Ich hätte außerdem wirklich, wirklich gerne die seitliche Suche zurück, ohne das ich immer noch einmal extra klicken muss. Ich verwalte über 40 Projekte gleichzeitig, da bin ich mit der Suchmaske schneller als wenn ich scrollen muss :melting_face:

Hallo. Ich kann nur beipflichten. Ich finde das neue Design unübersichtlich. Mir fehlen Kontraste und visuelle Orientierung, Abstände und visuelle Anker. Ich bin selbst UX-/UI-Designerin und kann manche der oben genannten Argumente theoretisch nachvollziehen, im täglichen Umgang mit dem Programm finde ich es praktisch aber nicht gelungen umgesetzt. Es wirkt durch die Linien-Ästhetik und fehlenden Farbe komplexer und gleichzeitig trister, weniger intuitiv, unübersichtlicher und technischer. Ich wertschätze sehr, dass man sich bei Awork um stetige Optimierung bemüht, aber vielleicht kann das eine oder andere Feedback hier berücksichtigt werden — oder es gibt die Option auf das alte Design zu wechseln? Herzliche Grüße.

Ich hatte bereits eine längere Liste mit Feedbackpunkten zusammengestellt, bevor ich auf diese Seite gestoßen bin. Da vieles davon hier bereits angesprochen wurde, möchte ich die Punkte nicht noch einmal ausführlich wiederholen, sondern direkt auf das Feedback von Lucas eingehen.

L: Zu viele und sehr starke Farbakzente auf jeder Seite – das Auge weiß gar nicht, wo es hinschauen soll.

A: Meiner Wahrnehmung nach ist das Design inzwischen in das andere Extrem umgeschlagen: Vieles wirkt nun wie eine einheitliche, pastellige Fläche. Während sich der Status von Aufgaben zuvor schnell erfassen ließ, muss man heute deutlich genauer hinsehen.

Auch die monochrome Darstellung der Icons innerhalb der Schnellaktionen kann ich nicht nachvollziehen. Die farbigen Icons dürften kaum wesentlich zum visuellen Clutter beigetragen haben. Durch die Umstellung geht vor allem ein Teil der intuitiven Orientierung verloren.

L: Tabellen, die ihre Rahmen sprengen.

A: Dieser Kritikpunkt ist grundsätzlich nachvollziehbar. Die nun wesentlich dichtere Darstellung erzeugt allerdings starke Excel-Assoziationen. Viele Bereiche wirken gedrungen und bis auf den letzten Pixel gefüllt. Dadurch geht aus meiner Sicht ein Teil der früheren Leichtigkeit und Übersichtlichkeit verloren.

L: Eine Platzausnutzung, die bereits auf einem 14-Zoll-Laptop Probleme verursacht.

A: Auch diesen Punkt kann ich grundsätzlich nachvollziehen, da einige Ansichten zuvor durchaus sehr großzügig gestaltet waren. Gleichzeitig gehe ich davon aus, dass der Großteil der Nutzerinnen und Nutzer nicht regelmäßig auf Geräten mit weniger als 14 Zoll arbeitet.

Die Benutzeroberfläche für einen großen Teil der Nutzerschaft kompakter und dadurch möglicherweise unangenehmer zu gestalten, um die Nutzung auf kleineren Geräten wie Tablets zu optimieren, erscheint mir daher nicht unbedingt als der beste Kompromiss.

L: Der fette Schriftschnitt, der außerhalb von Überschriften schwierig zu lesen ist.

A: Der fette Schriftschnitt ist mir zuvor nie negativ aufgefallen. Dafür fällt mir jetzt negativ auf, dass er fehlt.

L: Kontrastprobleme, insbesondere bei den gelben und grünen Farbtönen.

A: Aus meiner Sicht hat sich die Situation mit den neuen Farben nicht verbessert, sondern teilweise sogar verschlechtert. Das liegt nicht grundsätzlich an der Farbauswahl – die neuen Farbtöne sind durchaus ansprechend –, sondern an den teilweise zu geringen Kontrasten.


Wir haben uns als Designagentur damals ganz bewusst für awork entschieden, weil uns die Klarheit, Eigenständigkeit und der moderne visuelle Auftritt der Software besonders positiv aufgefallen sind.

Ich habe mich bislang noch nicht intensiv genug mit dem Redesign beschäftigt, um sämtliche Entscheidungen abschließend beurteilen zu können. Ich gehe davon aus, dass viele der vorgenommenen Änderungen funktional und konzeptionell gut begründet sind. Rein visuell war ich beim ersten Öffnen der neuen Benutzeroberfläche dennoch irritiert, da sie sich aus gestalterischer Perspektive zunächst wie ein Rückschritt angefühlt hat.

Als stark visuell orientierter Mensch bewerte ich Software nicht ausschließlich nach ihrer Funktionalität, die ich bei diesem Feedback ausdrücklich außen vor lassen möchte, sondern auch nach ihrer Gestaltung. Das mag oberflächlich klingen, ist für die tatsächliche Nutzung aber relevant: Wenn eine Software visuell nicht überzeugt oder sich unangenehm anfühlt, sinkt auch die Bereitschaft, sie regelmäßig zu verwenden – unabhängig davon, wie leistungsfähig sie funktional ist.

Ich komme mir vor wie ein alter Mann, aber: ich stimme bei allen Punkten 100%ig zu. Vor allem: jetzt ist alles so klein das ich die icons in den einzelnene Aufgaben rechts (vor allem die Bilder der der Aufgabe zugewisenen Mitarbeitenden) ohne Brille nicht mehr erkenne :face_with_monocle:

Meinetwegen ist das nun „optimiert auf 14“ MacBooks aber: wie viele nutzen das für ihre tägliche Arbeit?!? 80% unserer Mitarbeitenden haben mindestens einen ext. Monitor angeschlossen… es müsste dringend ein weiteres/switchbares Layout/Design (für Leute mit 4k Monitoren) geben!

Wenn jetzt „tabelle ganz neues feature“ und im nächsten großen release dann „listenansicht nutzt niemand mehr und wird abgeschaft“ - dann kann ich gleich Excel (wie früher) oder einen gant-Planer für alle meine Projekte machen. Brauche ich aber nicht, weil ich mich die letzten 5 Jahre an die awork Aufgabenlsiten gewöhnt habe…
Wenn das nun „die Evolution“ ist und ihr „die Leichtigkeit & Freude von awork auch im UI“ umgesetzt sein soll: dann müsst ihr bei awork viel mehr Arbeit in die Schulung eurer User für das Arbeiten mit dem neuen awork investieren (ausser die eine, entschuldigt wenn ich es so nenne aber das war meine persönliche Impression, 1 h Webinar „selbstbeweihräucherung des neuen Design“).

Ich kann mich hier ganz vielen Punkten anschließen.

Kontraste ist ein großes Thema. Beim Erstellen neuer Aufgaben lässt sich kaum erkennen, ob ein Parameter schon ausgewählt oder noch offen ist:

Die klare Trennung der Aufgabenlisten fehlt. Der Vergleich mit Excel ist daher nachvollziehbar. Es ist total unübersichtlich geworden.

Viele Schaltflächen sind kleiner geworden, z.B. die Status-Icons. Das macht das schnelle Hantieren im Board schwieriger.

Die Benachrichtigungen und die Suche waren immer die wichtigsten Funktionen und super erreichbar. Jetzt geht die Suche als normaler Menüpunkt unter, während Nachrichten und Benachrichtigungen voneinander getrennt wurden.

Es gibt sicherlich auch Verbesserungen, aber die designtechnischen Mäkel sind leider gravierend.

Noch ein essentielles Feature ist plötzlich weg: Ich kann auf Projektebene nicht mehr sehen, wie viel Zeit auf der Einzelaufgabe bereits getrackt wurde. Nur die geplante Zeit. Ich muss in jede Aufgabe einzeln reinklicken, um die erfasste Zeit zu sehen :grimacing: